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Monatsthema

Bluthochdruck und Diabetes

Sportratgeber in fricktal.info vom 10.5.2017: Sport gegen Diabetes und Bluthochdruck

Was um Himmels willen sollen Diabetes Typ II und Bluthochdruck gemeinsam haben? Wir könnten noch Arteriosklerose, Herzinfarkt, hohe Cholesterinwerte und gleich das metabolische Syndrom hinzunehmen. In den letzten 20 Jahren ist der Anteil der davon betroffenen Personen dramatisch gestiegen. Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik sind erschreckend. Ab einem Alter von 75 Jahren leidet beispielsweise jeder und jede Zweite an Bluthochdruck, jeder und jede Dritte an zu hohem Cholesterin, jeder Fünfte und jede Zehnte an Diabetes. Die Herren werden ab dem Alter von 55 Jahren und die Frauen ab 65 Jahren zunehmend davon betroffen.

Herzkrankheiten sind die häufigste Todesursache, noch vor Krebserkrankungen. Trotz unheimlichen Fortschritten in der Medizin und Chirurgie, ist der Gesundheitszustand der alternden Gesellschaft schlechter geworden. Blutzucker (Diabetes Typ II), Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin oder verengte Arterien (Arteriosklerose) sind Alarmsignale und vermeidbar. Ganz einfach durch Bewegung und einen gesunden Lebensstil. Was vor Jahrzehnten noch die Empfehlung der Alternativmediziner war, wird heute auch von den traditionellen Medizinern erkannt: Regelmässiges sportliches Training ist sowohl für gesunde wie auch für Herz-Kreislauf-Patienten höchst sinnvoll. Durch mehr Bewegung liessen sich viele Todesfälle durch Herzversagen vermeiden. Während sportlichen Tätigkeiten wird der Herzmuskel aktiviert. Dadurch können verengte Blutgefässe überbrückt werden und das gesamte Herz-Kreislauf-System wird auf einen gesunden Zustand erhalten.

Was für Sport soll es sein? Alles was Spass macht und möglichst häufig davon! Die Intensität sollte jedoch moderat bleiben. Hohe Belastungsspitzen, bei denen der Puls hochgejagt wird, sind nur für trainierte Personen ohne Beschwerden sinnvoll. Als Kardiotraining eignen sich beispielsweise Walken, Radfahren, Schwimmen, Wandern und Tanzen. Die Bewegungen, die im Alltag integriert werden können, sind bereits wirksam und befinden sich meistens im richtigen Belastungsbereich.

Wer Beschwerden hat, unter Stress oder an Schlafstörungen leidet, sollte sein Training mit einem Pulsmesser überwachen. Es gibt diverse Ausdauertests, welche Rückschlüsse auf den optimalen Herzfrequenzbereich ermöglichen.

Zu Trainieren ist nur in einer Situation untersagt: Wenn Sie unter einem Infekt leiden oder Fieber haben. Unzureichend auskurierte virale oder bakterielle Infekte können durch das Training über die Atemwege oder die Blutbahn die Herzregion gefährden. Entzündungshemmende Medikamente vermindern dieses Risiko keinesfalls, im Gegenteil. 

Selbstverständlich reicht Sport allein nicht für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Eine ausgewogene Ernährung und ein niedriger Körperfettanteil sind ebenso wichtig. Was Blutanalysen und Herzuntersuchungen ergeben, würde einen nackten ehrlichen Blick in den Spiegel in vielen Fällen auch aufzeigen. Was unter der Decke von Schicksal und Genetik gesteckt wird, hat in Wirklichkeit mehr mit einem schlechten Lebensstil zu tun. Die in diesem Bericht erwähnten Krankheitsbilder sind erworben, die Medizin bekämpft in diesen Fällen die Symptome. Für eine gesündere Gesellschaft wünsche ich mir mehr Misstrauen der Medizin gegenüber, und mehr Eigenverantwortung.  

Sonja Hartmann I Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut) I Geschäftsführerin in VITAMARE Fitness GmbH 

Monatsthema VITAMARE, Mai 2017

Ernüchternde Statistiken

Die Bevölkerung war vor zwanzig Jahren gesünder als heute. Das zeigen die Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Der Anteil an Erkrankten stieg um: 

  • 5% bei Bluthochdruck (seit 1992)
  • 4% bei zu hohem Cholesterinspiegel (seit 2002)
  • 9% bei Diabetes TypII (seit 1997)

Die Medizin hat zweifellos viele Fortschritte gemacht. Heute können viele Krankheiten behandelt und Schmerzen gelindert werden, welche vor wenigen Jahrzehnten noch lebensbedrohend waren. Grund für die steigenden Zahlen sind nicht eine schlechte Medizin per se, sondern ein schlechter Lebensstil der Gesellschaft. Schlechte, einseitige Ernährung, Übergewicht, Stress und mangelnde Bewegung sind die Verursacher dieser erworbenen Krankheiten, welche ihrerseits die Auslöser sind für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen..

Was wirkt gegen Bluthochdruck, zu hohem Cholesterin und Diabetes TypII?

Wir wissen es: ein gesunder Lebensstil. Damit können wir einiges beeinflussen und die Auswirkungen sind vielseitig:

Erhöhtes Wohlbefinden aufgrund zahlreicher Effekte auf Figur, Verdauung, Psy-che, Hormonaushalt, Stoffwechsel usw.

  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Höhere Belastbarkeit
  • Stärkung des Immunsystems
  • Bessere Lebensqualität

Was verbirgt ein dicker Bauch?

Ohne von Schönheitsidealen zu sprechen, sollten wir uns trotzdem viel mehr vor einem dicken Bauch zurückschrecken. Das Bauchfett, welches sich zwischen unseren Eingeweiden und Körperzellen anreichert ist eine lebendige, gesundheitsschädliche Masse. Man nennt es viszerales Fett. Es verursacht endokrine Störungen. Das heisst es wirkt wie eine Hormondrüse und stört unseren Hormonaushalt massiv. Der Bauchumfang ist so-mit ein guter Indikator um Rückschlüsse auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten zu ziehen. 

Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil 

  •  Kein Übergewicht
  • Ausgewogene, gesunde Ernährung
  • Viel Bewegung im Alltag, in mittleren bis moderaten Intensitäten 
  • Ausreichend Schlaf und Erholung
  • Genussmittel stark einschränken (sind nicht mit Lebensmittel zu verwechseln)
  • Stress vermeiden

Was bieten wir dir im VITAMARE an

Mit unserem Betreuungskonzept, wird dir ein persönliches Trainingsprogramm zusammengestellt und in regelmässigen Abständen deinen Bedürfnissen entsprechend über-arbeitet. Mit diversen Tests können wir auf Wunsch deine Fortschritte messen um noch genauere Rückschlüsse zu ziehen. In deinem Trainingsplan berücksichtigen wir deine Ziele, gegebenenfalls Beschwerden und legen Wert auf Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining. 

Wenn du zum Ziel hast, dein Gewicht zu reduzieren, haben wir ein spezifisches Pro-gramm mit Ernährungscoaching zur Verfügung.

Für mehr Informationen stehen dir unsere Trainer gerne zur Verfügung.

 Mehr zum VITAMARE Konzept "Rundum Fit"

 


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Für den Beitrag:  Sonja Hartmann, 12. Mai 2017    



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