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Monatsthema

Altern

Sportratgeber in fricktal.info vom 15.2.2017: Gesund und sportlich altern 

Studien in denen der Zusammenhang sportlicher Aktivität mit der Entwicklung von altersbedingten Krankheiten erforscht werden, sind eher dünn gesät. Die medizinische Behandlung der altersbedingten Krankheiten nimmt den deutlich grösseren Raum ein. Länger leben bedeutet anscheinend länger leiden. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden in Deutschland ein Viertel der 70-85 Jährigen an fünf oder mehr Krankheiten gleichzeitig. Kürzlich habe ich in einem Kaffee mitgekriegt, wie sich Pensionierte am Nachbartisch eifrig über ihre Leiden und Arztbesuche unterhielten. Beschwerden will ich nicht schmälern, und Krankheiten die mit schwerem Leiden verbunden sind schon gar nicht. Aber welchen Anspruch haben wir? Wir sind nicht unsterblich, altern ohne dass es hier und da Mal klemmt oder zwickt ist utopisch. Der Mangel an Bewegung beschleunigt den Abbau unserer Strukturen und verschlimmert den Gesundheitszustand. Mit der richtigen sportlichen Aktivität kann man seine Chance auf ein gesundes Altern deutlich erhöhen, das bezeugen einstimmig auch die vereinzelten Langzeitstudien die es dazu gibt. 

Auch wer erst im Alter mit Sport beginnt, kann nachweislich sehr vieles für seine Gesundheit bewirken. Es ist nie zu spät. Und doch, je früher desto besser. Die Nebenwirkungen von Medikamenten und einigen chirurgischen Eingriffen sind zahlreicher und wahrscheinlicher, als die Kontraindikationen im Sport. Sogar auf die Sportarten mit hohen Belastungsspitzen sollte man nicht zwingend verzichten, vorausgesetzt man rüstet sich körperlich dafür aus.

Es spricht alles für sportliche Tätigkeit im Alter. Auch wenn man kein Athlet sein möchte. Obwohl, die Vorstellung ist reizend für mich: «Im Fricktal leben die sportlichsten und gesündesten älteren Menschen der Welt». Das wäre für viele eine guttuende Schlagzeile. 

Was verspricht der Sport? Den Erhalt oder sogar eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und dadurch Unabhängigkeit sowie Selbstständigkeit. 

Gehen Sie davon aus, dass Sie 100 Jahre alt werden und dass es spannenderes gibt, als einen Rollator zu schieben. Vom Walken, Joggen, Wandern, Biken, Rennradfahren, Golfspielen, Tennisspielen, Langlauf, Skifahren, Schwimmen, Tauchen bis zum Tanzen sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass man es seriös angeht. Zusätzlich in einem betreuten Fitnessstudio zu trainieren, ist sinnvoll. Ausgebildete Trainer und Coaches können aufgrund des Gesundheitszustandes und der eigenen Ziele persönliche Trainingspläne zusammenstellen. Individuelle Hinweise auf Belastung, Bewegungsausführung und Erholung helfen, die positiven Auswirkungen des Trainings optimal auszuschöpfen. Durch ein gezieltes Krafttraining werden die Gelenkstrukturen wie Knorpel, Kapseln, Bänder und Sehnen gestärkt und die Muskeln als Stützgerüst aufgebaut. Das erhöht die Sturzprophylaxe und körperliche Fitness. Durch koordinative Übungen wird die Körperstabilität und Beweglichkeit herausgefordert, was im Alter äusserst wertvoll ist. Durch ein spezifisches Ausdauertraining im korrekten Belastungsbereich wird das Herzkreislaufsystem angeregt und unterhalten. Das stärkt zudem das Immunsystem und regt die Gehirnaktivität an.

Gewinnen Sie durch Sport an Lebensqualität und Lebensfreude, und werden Sie damit für die Medizin uninteressant. Den grössten Nutzen davon haben alleine Sie.  

Sonja Hartmann I Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut) I Geschäftsführerin in VITAMARE Fitness GmbH 

VITAMARE Monatsthema, Februar 2017

Fitness als Jungbrunnen

Das Geheimnis besteht darin, nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.

Mit zunehmendem Alter nimmt – ohne Gegenmassnahme – die körperliche Leistungs-fähigkeit ab. Genauer formuliert ist es festzustellen in der Abnahme von Reaktionsfähig-keit, eine geringere Belastbarkeit, eine eingeschränkte Beweglichkeit und eine reduzierte Ausdauer. Damit verbunden ist leider die erhöhte Verletzungsgefahr, die Zunahme von gesundheitlichen Beschwerden und ein steigendes Risiko an Depression zu erkranken. Sportliche Aktivität wirkt diesen Risikofaktoren entgegen. Erschreckend ist, dass viele körperliche Inaktivität und Medikamente einem gesunden Lebensstil vorziehen. Kein Präparat hilft Verletzungen vorzubeugen, die Ausdauer zu steigern, die Beweglichkeit zu verbessern oder einen kräftigen Bewegungsapparat zu erhalten, aber Fitness-Sport schon, und zwar in jedem Alter!

Wie trainiert man im Alter richtig?

Die Häufigkeit, Intensität und Übungsauswahl müssen in jedem Alter den gesundheitli-chen Gegebenheiten und den persönlichen Zielen entsprechend angepasst sein.

Ein Herz-Kreislauf-Training hat eine herausragende Bedeutung in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie beispielsweise einem Herzinfarkt. Die Herzmuskulatur wird besser durchblutet und damit ernährt, die Herzarbeit ökonomischer. Ein erhöhter Blutdruck und erhöhte Blutfettwerte können gesenkt werden, was der Arterienverkal-kung entgegenwirkt.

Das Training des Bewegungsapparates sollte sich nicht nur auf die Kraft, sondern auch auf die Koordination und Beweglichkeit zur Stabilitätsverbesserung und Sturzprophylaxe fokussieren. Das Krafttraining dient zusätzlich zur Steigerung der Muskelkraft auch der Stärkung der Knochen und Gelenkstrukturen. Die Überwindung der Widerstände im Krafttraining aktivieren den Stoffwechsel: die Knochendichte nimmt zu und die Ge-lenkstrukturen werden genährt. 

Empfehlung für Fitness im Alter

 

  • Bewege dich, wann immer du kannst! Es ist nie zu spät.
  • Wenn du Beschwerden hast, lass dich von unseren Trainern beraten, um den besten Nutzen zu erzielen.
  • Kombiniere Ausdauer-, Koordination- und Krafttraining.
  • Sportliche Aktivität bedeutet mehr Lebensqualität, Selbstständigkeit und Lebensfreude!

 

Sportlich und gesund altern mit dem Konzept des VITAMARE

Wir verfügen über die notwendige Ausrüstung und das Know-How für deine Fitness.

Mehr zum VITAMARE Konzept "Fit und gesund durchs Leben"


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Für den Beitrag:  Sonja Hartmann, 15. Februar 2017 

  



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