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Monatsthema

Wirbelsäulesystem

VITAMARE Monatsthema, Oktober 2018

Schluss mit Rückenbeschwerden

In 8 Wochen ganz gezielt deinen Rücken stärken, deinen Verspannungen entgegenwirken und zu einer besseren Lebensqualität finden. Packen wir es jetzt gemeinsam an! Gerne laden wir dich zu einer unverbindlichen Informationsveranstaltung im VITAMARE Fitness ein, am:

- Samstag 20. Oktober um 14.00 Uhr

- Sonntag 21. Oktober um 14.00 Uhr

Gerne nehmen wir deine Anmeldung per Telefon +41 62 871 55 66 oder E-Mail an toeni@vitamare-fitness.ch entgegen.

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Wirbelsäule System im Fokus

Das Wirbelsäule System hat eine hohe Funktionalität

Die Wirbelsäule ist hochmobil und ein in nahezu allen Raumrichtungen positionierbares Trägersystem. Sie muss stabilisieren, beschleunigen, bremsen, dämpfen und Kraft übertragen. Sie hat Stütz-, Lastaufnahme- und Bewegungsfunktionen. Neben der Rumpfmuskulatur wirken diverse Muskeln aus dem Schultergürtelsystem wie auch aus dem Becken- und Hüftbereich dabei aktiv und stabilisierend mit.

Die Wirbelsäule ist hochkomplex aufgebaut

Vom Schädel bis zum Steissbein verläuft unsere Wirbelsäule in einer gekrümmten Form, man spricht von Lordose in der Hals- und Lendenwirbelsäule und von Kyphose in der Brustwirbelsäule.Diese Bauweise ist für die Lastaufnahme und Beweglichkeit von grosser Bedeutung.

Zur hohen Funktionalität der Wirbelsäule tragen weitere Bausteine bei. Die 24 Wirbel sind aufgeteilt in 7 Halswirbel (C1-C7), 12 Brustwirbel (Th1-Th12), 5 Lendenwirbel (L1-L5). Dazwischen befinden sich 23 Bandscheiben.

Wussten Sie, dass 4% der Bevölkerung 6 Lendenwirbel haben?

Jeder einzelne Wirbel setzt sich aus dem Wirbelkörper und dem Wirbelbogen mit seinen Fortsätzen sowie Facettengelenke zusammen.

Der Wirbelkörper nimmt die hohen Lasten auf und leitet diese über die Bandscheiben und anschliessenden Wirbelkörper zum Kreuzbein, dem Becken und den Extremitäten weiter. Der Wirbelkörper ist somit die Stützende Einheit dieses Systems. Reine Festigkeit und Statik ist aber unerwünscht, das System muss ergänzt werden, damit eine hohe Beweglichkeit gewährleistet ist. Dafür sind die Bandscheiben verantwortlich.

Der Wirbelbogen schützt den Wirbelkanal mit dem Rückenmark, in dem alle Nervenstränge verlaufen. Man könnte den Wirbelkanal auch als Hochsicherheitstrakt bezeichnen.

An den Dornfortsätzen und Querfortsätzen des Wirbelbogens docken Sehnen, Muskeln, Bänder und Faszien an. Insgesamt zählt man 147 Gelenke, davon 50 Facettengelenke an den Fortsätzen und über 300 Muskeln die zum Wirbelsäule System gehören. Ist das nicht faszinierend? Wir haben ein komplexes System, welches sowohl zu grosser Stabilität wie auch zu viel Beweglichkeit fähig ist. Diese Fähigkeit muss aber unterhalten werden!

Unser Körper ist sparsam und baut ab, was er nicht braucht

In unserem Körper laufen jede Sekunde, bei jedem Herzschlag und jedem Atemzug unzählige Prozesse ab, wovon wir bis heute nur einen Bruchteil verstehen und wir im Alltag nichts davon wahrnehmen. All diese Prozesse benötigen Energie. Unser Körper ist so programmiert, dass er sparsam mit Energie umgeht. Er setzt sie nur dort ein, wo sie benötigt wird. Was bedeutet das? Wenn etwas nicht benötigt wird, baut es der Körper ab. Das ist dramatisch: Muskeln, Knochen und alle weiteren Strukturen werden auf das absolute Minimum reduziert.

Nun zurück zu unserem grundsätzlich fantastischen Wirbelsäule System. Durch unseren erfolgreichen sitzenden Lebenswandel nehmen Rückenprobleme in der Gesellschaft zu, und damit die Angst vor Belastung des Rückens. Kommt es dann Mal zu einer Belastung, kann sie tatsächlich fatal sein.

Auch viele Ausdauersportler und junge Leute haben Rückenprobleme.

Nicht selten sind Ausdauersportler von Bandscheibenproblemen betroffen. Warum ist das so, sie sind doch sportlich? Ja tatsächlich sind sie in guter sportlicher Verfassung, aber beim Laufen oder Radfahren werden die Muskeln des Wirbelsäule System nicht trainiert. Die Wirbelsäule muss beim Laufen dämpfen und beim Radfahren stabilisieren. Das ist KEIN Training. Ein aufbauendes Training für Muskeln, egal welche, erfolgt nur mit überschwelligen Widerständen. Es braucht Last. Diese ist beim Radfahren und Laufen für den Rumpf nicht gegeben.

Mit dem richtigen Training beugst du Rückenbeschwerden vor

Das Wirbelsäule System muss definitiv trainiert werden, um trotz unserer hohen Sitzfrequenz funktionell zu bleiben und uns von Beschwerden zu verschonen. Wenn man den komplexen Aufbau dieses Systems betrachtet, ist einem klar, dass hier eine oder zwei Rückenübungen nicht ausreichen. Nur mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Krafttraining können wir die Belastbarkeit und Beweglichkeit unseres Rumpfes laufend optimieren. Die Auswirkungen dieses differenzierten Krafttrainings sind mit einer besseren Körperhaltung und Wohlbefinden schon ab den ersten Trainingseinheiten spürbar und bereiten grosse Freude.

Fazit

In jedem Alter und in jeder körperlichen Verfassung ist es von grosser Wichtigkeit, dass wir unseren Rumpf trainieren. Unser Trainerteam steht dir jederzeit zur Verfügung um sich dem Training deines Rumpfes zu widmen! Und zwar mit folgendem Angebot:

 

  • Mit einer vielseitigen Palette an Übungen zum Beispiel an Maschinen, Kabelzug, mit Tube, Kurz- oder Langhantel
  • Mit spezifischen Groupfitness Lektionen wie das Rückenfit, Bauch-Express, Pilates, Power Yoga, bodyART und diverse Kräftigungsstunden
  • Mit verschiedenen Tests zur Bestimmung der Kraftverhältnisse im Rumpf und der Ermittlung von Defiziten

Nutze diese Gelegenheiten und steigere die Belastbarkeit und Beweglichkeit deines Rumpfes! 

Sportratgeber in fricktal.info vom 21.6.2017: Auch Sportler sind von Rückenproblemen betroffen

Nackenverspannungen, Pein im Kreuz, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss. Kennen Sie das? Rückenprobleme sind verantwortlich für die meisten Arbeitsausfälle und kosten der Wirtschaft in der Schweiz jährlich drei Milliarden Franken. Man investiert in Prävention, Entwicklung von hoch ergonomischen Stühlen und Matratzen, rückenschonende Schuhe und vieles mehr. Trotzdem sind anteilsmässig immer mehr von Rückenproblemen betroffen und überflüssige ungerechtfertigte chirurgische Eingriffe in diesem Bereich nehmen laufend zu.

Nicht selten sind auch Sportler von Bandscheibenproblemen betroffen. Woran liegt das? Die Ursache ist ähnlich wie bei unsportlichen Rückenpatienten: Ob ich stundenlang auf dem Fahrrad sitze oder dem Bürostuhl, der Rumpf bleibt in dieser Zeit statisch und erlebt keinerlei Training. Wenn dies nicht kompensiert wird, treten Defizite auf. Bei körperlichen strengen Arbeiten oder vielen Sportarten muss der Rumpf Schläge ableiten und Belastungsspitzen beherrschen. Das Wirbelsäulensystem ist grundsätzlich dafür gebaut: Bestehend aus 147 Gelenken und über 300 Muskeln ist es hochmobil und ein in nahezu allen Raumrichtungen positionierbares Trägersystem. Zusammen mit den Muskeln im Rumpf, Schultergürtel und Beckenbereich kann das System stabilisieren, beschleunigen, bremsen, dämpfen und Kraft bis zu den Extremitäten übertragen.

Was meistens fehlt, ist der korrekte Unterhalt dieses Systems. Training ist angesagt. Und was Training bedeutet, wird leider von vielen Therapeuten und Gesundheitsmagazinen falsch interpretiert. Wenn Beispielsweise eine Halteübung im Brett als beste Rumpfübung angepriesen wird, sträuben sich bei mir die Haare. Erzeugt etwa das Anheben der Mundwinkel ein Lachen? Training ist nicht gleich Wellness, man muss sich schon anstrengen. Die zahlreichen sitzenden und liegenden Stunden des Alltags richtig zu kompensieren um einer Degeneration entgegenzuwirken, erfordern schon ein paar Schweisstropfen.

Wenn Sie folgende Punkte berücksichtigen, trainieren Sie Ihren Rücken bzw. Rumpf richtig:

1. Maximale Verkürzung des Muskels erzielen.

Verkürzen ist die Hauptfunktion eines Muskels, das Halten ist als Nebenjob zu betrachten. Also sollte der Muskel von seiner maximalen Länge maximal verkürzen, dies in Kombination mit einer Lastüberwindung. Sie werden mir hoffentlich zustimmen, dass dies bei der Halteübung im Brett nicht der Fall ist.

2. Bewegungsamplitude der Gelenke ausschöpfen

Um die Beweglichkeit von jedem Gelenk zu erhalten, muss es in allen gegebenen Richtungen trainiert werden. Selbstverständlich müssen dabei die eigenen Gegebenheiten berücksichtigt und Belastungsspitzen beherrscht werden. Bei spezifischen Beschwerden macht es Sinn, sich von ausgebildeten Trainern beraten zu lassen.

3. Fasziale Verriegelung stärken

Berücksichtigen Sie auch im Falle von Beschwerden in einem bestimmten Bereich nach wie vor den gesamten Bewegungsapparat. Unsere Muskeln sind über Faszien untereinander verbunden und verriegeln ganze Systeme. Nur durch umfangreiche Bewegung und ausreichend Last kann diese wertvolle Verspannung gewährleistet sein und erhalten bleiben.

Und jetzt haben Sie die Wahl: Skalpell oder Schweiss? Nebenwirkungen oder Nebeneffekte? Therapeut oder Trainer? Was verstehen Sie unter Lebensqualität?

Sonja Hartmann I Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut) I Geschäftsführerin in VITAMARE Fitness GmbH 


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Für den Beitrag: Sonja Hartmann, 3.3.2016. Überarbeitet am 30.09.2018.


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