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Monatsthema

Stressabbauen mit Sport

Sportratgeber in fricktal.info vom 6.12.2017: Stressabbauen mit Sport

KEIN-Stress ist nicht möglich. Es gilt aber, ihn für sich richtig zu bewältigen. Medizinisch gibt es den guten (Eustress) und den schlechten (Distress) Stress. Auslöser dafür sind Stressoren, welche von biotischer (z.B. Krankheitserreger), abiotischer (z.B. Hitze, Lärm, Strahlung) oder psychosozialer (z.B. Mobbing, Phobien, gesellschaftlichem Druck) Natur sind. Eustress hält unsere Leistungs- und Aufnahmefähigkeit kurzfristig auf höchstem Niveau. Eine lebensrettende evolutionäre Errungenschaft. Hält der Stresszustand zu lange an, wird er jedoch schädigend, zum sogenannten Distress. Dieser bringt körpereigene Abwehr- und Reparatursysteme durcheinander, schädigt unseren Organismus und unsere Psyche. Die Anzeichen dafür können sein: eine erhöhte Reizbarkeit, Müdigkeit, Bluthochdruck, Schwitzen, Verdauungsstörungen, Essstörungen, Schlafstörungen, Verspannungen bis zu schwerwiegenden Krankheiten physischer und psychischer Art, welche auch chronisch enden. Um dies zu vermeiden ist Sport optimal, sogar der einzig richtige Ansatz. Es setzt nur voraus, dass man Intensität und Regeneration intelligent einteilt und währenddessen nicht noch Telefonate erledigt, E-Mails beantwortet, Tasklisten abarbeitet usw.

Dem Stress mit Sport entgegenzuwirken ist aus folgenden Gründen sinnvoll: 

  • Energiebereitstellung, Abwehrsysteme und weitere günstige Reflexe unseres Metabolismus werden angekurbelt.
  • Fett- und Gehirnstoffwechsel werden aktiviert.
  • Belastbarkeit und Durchhaltevermögen nehmen zu.
  • Schädigende Faktoren metabolischen und oxidativen Ursprungs werden besser und schneller eliminiert.
  • Verbesserte Schlafqualität, und damit bessere Erholung.
  • Während der sportlichen Aktivität wird der eigene Fokus verändert. Man konzentriert sich eventuell mehr auf seine Bewegungen, auf die physische Anstrengung, auf das körperliche Empfinden, auf die eigene Atmung. Man kommt auf neue Gedanken, findet Lösungsansätze oder kann relativieren.
  • In der Zeit, in der trainiert wird, führt man sich fast keine weiteren Stressoren zu. Wer durch Rauchen, Kaffeetrinken, Essen, Fernsehen oder den Konsum anderer Produkten und Medien meint, er baue dann Stress ab, sollte seine Handlungen nochmals objektiv bewerten. Ist die fünfminütige Rauchpause an der frischen Luft, weg von der fordernden, ermüdenden Arbeit tatsächlich so entspannend, wenn ich dabei in Betracht ziehe, dass ich mir soeben 4'000 Chemikalien, davon 40 krebserregende und 200 giftige tief in meine Lungenalveolen eingezogen habe, dies in einer besorgniserregenden Konzentration? Arbeitsstress wird in diesem Fall durch Benzol-, Nikotin-, Teer-, Kohlenmonoxid-, Blausäure-, Ammoniak- und vieles-mehr-Stress gewaltig verstärkt.

So wie das Stressempfinden sich individuell auswirkt, sind auch Empfehlungen in Bezug auf Sportart, Intensität und Frequenz pauschal nicht möglich. Etwas gegen den Stress zu unternehmen ist gut, besser ist es, dabei richtig zu handeln. Einige Faktoren sind zu komplex um sie zu erfassen. Andere werden durch unsere

Wahrnehmung und unseren Geschmack beeinflusst. Viele andere sind aber wissenschaftlich belegt: so auch die positiven Auswirkungen von Bewegung. Also machen Sie sich keinen Stress, sondern Sport! 

Sonja Hartmann I Master Fitnesstrainer (Dr. Gottlob Institut) I Geschäftsführerin in VITAMARE Fitness GmbH 

Monatsthema VITAMARE, Dezember 2017

Um dem Alltagsstress entgegenzuwirken, widmen wir uns im GroupFitness-Bereich diesen Monat aktiv der Entspannung und Erholung. Jede Kursstunde wird am Ende mit einem wohltuenden Abschluss abgerundet, entweder mit:

  • Einem längeren Dehnen
  • Entspannenden Atmungsübungen
  • Einem ausgiebigen Cool Down
  • Oder spezifischen Übungen um abzuschalten

Wenn du Fragen hast zur Regeneration, zum Stressabbau oder wie du Verspannungen beseitigen kannst, beratet dich unser Trainer Team jederzeit gerne und kompetent!

 


Beitrag als PDF herunterladen: Ratgeber Sport "Stressabbauen mit Sport" 

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Für den Beitrag:  Sonja Hartmann, 5.12.2017.  



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